Marisas Strafcamp

Asian

Für ein paar Tage gaben wir uns der Illusion hin, unser Aufenthalt im Correction-Camp könnte vielleicht etwas erträglicher werden — jetzt, da sich die langjährige Chefin und unerbittliche Herrin Daniela aus der Leitung der Anstalt zurückgezogen hatte und nur noch als freie Mitarbeiterin tätig war. Meine Mithäftlinge und ich hofften, den Rest unserer Strafe unter etwas menschenwürdigeren Bedingungen verbringen zu können. Sicher, wir hatten alle etwas auf dem Kerbholz. Steuersünder, Verkehrsrowdys, notorische Schwarzfahrer — sie alle mussten hier im privat geführten Camp für ihre Verfehlungen büßen, ansonsten hätte ihnen eine gesalzene Geldstrafe oder sogar Knast gedroht. Da erschien uns die „Therapie”, so wurde der Aufenthalt hier im Camp tatsächlich bezeichnet, als das mit Abstand kleinere Übel. Vor allem aber: Die Strafe wurde jeweils an Wochenenden vollzogen, wir konnten unseren Berufen weiter nachgehen. Nur am Wochenende verabschiedeten wir uns zu einem unfreiwilligen Kurzurlaub. Freitags um 18 Uhr einrücken, sonntags gegen 18 Uhr Entlassung, dieser feste Zeitplan bestimmte jetzt unsere Wochenenden. Wer Glück hatte, kam mit 20 Wochenenden davon, mache mussten aber wesentlich länger büßen. Mir hatte die Strafreferentin wegen einer Steuerschummelei schon mal 40 Wochenenden Strafarrest aufgebrummt. Die Ex-Camp-Chefin Daniela und ihre jungen Aufseherinnen hatten es aber als pädagogisch sinnvoll erachtet, mir 20 weitere Wochenenden aufzuerlegen. Anfangs versuchte ich mich gegen diese Willkür der Damen zu wehren, doch damit handelte ich mir nur eine Strafe nach der anderen ein. Gleich zweimal hatte mir Daniela in der „Zucht-Kammer” mit lustvollem Stöhnen die Peitsche übergezogen, während ihre blutjungen Aufseherinnen zuschauten und nach jedem Hieb Applaus spendeten. Es gab also gute Gründe, über das Ausscheiden von Daniela erfreut zu sein.

Doch diese Freude sollte nicht lange währen. Denn erstens kam Daniela auch als freie Mitarbeiterin oft genug zu uns in die Kerkerzellen, um selbst bei absoluten Kleinigkeiten drakonische Strafen zu verhängen. Und von ihrer Peitsche machte sie nach wie vor häufig Gebrauch. Es schien, als baute sich ihr Sadismus über Tage wie in einem Akku auf, der sich dann in grausamer Lust entlud. Völlig aufgegeilt von ihren Peitschorgien mussten ihr manche Opfer anschließend liebevoll zu Diensten sein. Und wehe, die Sträflinge schafften es nicht, ihre gestrenge Herrin zum Orgasmus zu bringen.

Nun aber stand Marisa an der Spitze des Camps, eine temperamentvolle, schwarzhaarige Mittdreißigerin. Sie lachte gern, sah umwerfend gut aus und wirkte sofort irgendwie viel sympathischer als die verbissene Daniela, die als albernes Zeichen ihrer Macht tagein, tagaus mit der Reitpeitsche durch das Camp lief und nur solche Mitarbeiterinnen einstellte, die ihre Lust am Quälen teilten.

Von Marisa jedoch war ich begeistert, ja ich fieberte jeden Morgen ihrer Zelleninspektion entgegen, um unsere neue Chefin gehorsamst begrüßen zu dürfen. Aber natürlich war es naiv zu glauben, der Dame ginge es nicht darum, ihre Macht über die ihr völlig ausgelieferten Männer in vollen Zügen zu genießen.

Sie liebte es, ihre Opfer zu demütigen, indem sie gestandene Männer wie unartige Schuljungen bestrafte. Mein Zellennachbar etwa hatte sich letzte Woche geweigert, sich von Anja, einer „Strafreferentin zur Ausbildung”, aus völlig unerfindlichen Gründen Handschellen anlegen zu lassen. Sicher, die Göre hätte locker die Tochter des Sträflings sein können und ihr ging es nur darum, Macht zu demonstrieren. Mit ihrem kurzen Rock und den hohen weißen Stiefeln sah Anja umwerfend geil aus — und ich hätte keine Sekunde gezögert, mich von ihren zarten Händel fesseln zu lassen. Mein Nachbar aber weigerte sich, was ihm nicht sonderlich gut bekommen ist. Marisa ließ ihn abführen und auf den Strafbock schnallen. Nachdem ihm das Stiefelgirl Anja seinen nackten Hintern fasziniert mit dem Rohrstock bearbeitet hatte, verdonnerte ihn Marisa zu einer weiteren Strafe. Im „Adamskostüm” und mit blau-rotem Arsch musste er vor den Aufseherinnen antreten und Kinderlieder singen. Marisa genoss diese Demütigung. Ihr maliziöses Lächeln ließ erkennen, dass auch in ihr die sadistische Leidenschaft brannte.

Nun also stand ich vor der Chefin — angeblich, weil ich am Wochenende zuvor das Camp verlassen hatte, ohne mir bei Marisa oder ihrer Stellvertreterin, der unsäglichen Frau Konrad, die zum Verlassen des Geländes erforderliche Unterschrift geholt zu haben.

Marisa sah umwerfend aus. Daniela hatte in ihren schwarzen Hosenanzügen stets wie die kühle Vollstreckerin gewirkt. Marisa mit ihrem Wuschelkopf machte nur dank ihrer schwarzen Brille einen leicht dominanten Eindruck — ein bisschen wie eine Lehrerin. Sie trug eine hautenge Acne-Jeans, die ihre atemberaubenden Beine und ihren geilen Arsch faszinierend zur Geltung kommen ließ. Ihre Füßchen umschmeichelten schwarze Lederstiefeletten mit „Christian Dior”-Initialen auf der Spitze.

Ganz anders Frau Konrad, die es sich natürlich nicht nehmen ließ, an dem Strafakt teilzunehmen. Immerhin hatte sie mich ja bei Marisa angeschwärzt. Frau Konrad — keiner der Häftlinge kannte ihren Vornamen — gehörte gleichsam schon zum Inventar der Anstalt. Sie çorum escort war Ende 40 und erschien mir wie eine total frustrierte ehemalige Buchhalterin, die irgendwann ihre sadistische Ader entdeckte und nun voll auslebte. Zweimal hatte mich dieses Weib schon über den Strafbock gelegt und durchgestriemt. In beiden Fällen konnte ich tagelang weder sitzen noch liegen. Frau Konrad war gewiss keine Schönheit. Ihr Gesicht wirkte leicht aufgedunsen, überhaupt brachte sie ein paar Kilo zu viel auf die Waage. Dennoch bevorzugte die Dame ultrakurze Röcke und High Heels, mit denen sie aufreizend durch die Kerkerkorridore stöckelte. Auch dieses Mal sieht sie nicht gerade vorteilhaft aus. Sie hatte ihre Beine und ihren breiten Arsch in hautenge Leggings gezwängt, darunter hohe schwarze Stiefel. Wie eine drittklassige Nutte, dachte ich. Und ich erschauderte bei der Vorstellung, was wohl passieren würde, könnte die Dame Gedanken lesen.

Nein, ich musste den beiden Chefinnen natürlich gehorchen. Demütig stand ich vor beiden Damen — Hände an der Hosennaht. „Wie lange sind Sie denn schon im Camp, mein Lieber”, flötete Marisa in einer Sanftheit, die schon wieder gefährlich klang. „Ich habe jetzt 15 Wochenenden hier verbracht, Frau Direktor”, antwortete ich artig. „Dann sollten Sie wissen, dass Sie sich nicht einfach vom Camp entfernen können, ohne zuvor die Erlaubnis von Frau Konrad oder mir eingeholt zu haben, nicht wahr?” Jetzt zu widersprechen, hätte wenig Sinn gemacht, ich zeigte mich daher reumütig und hoffte, mit einer geringen Strafe davon zu kommen, obwohl ich natürlich wusste, dass die Konrad harte Konsequenzen fordern würde. Immer, wenn die geile Alte in ihren hohen Nuttenstiefeln auftauchte, hatte sie es mal wieder nötig. Wahrscheinlich fieberte sie schon dem Moment entgegen, in dem sie mich auf den Strafbock schnallen durfte.

„Frau Direktor, bitte entschuldigen Sie, aber weder Sie noch die Frau Vize-Direktorin waren erreichbar. Und es war schon nach 18 Uhr”. Marisa erhob sich demonstrativ langsam aus ihrem Ledersessel, stemmte ihre Arme in die Hüften und schaute mich spöttisch an. „Und da dachte der Herr wohl, was scheren mich diese blöden Weiber, ich fahr jetzt mal nach Hause”. Ich versuchte die Situation zu entschärfen. „Selbstverständlich würde ich mir so etwas …ähh, ich meine….”, stammelte ich und spürte, wie sich beim Blick auf die hautengen Jeans der Chefin meine Männlichkeit regte. „Hören Sie auf, hier herumzustottern”, herrschte mich Frau Konrad an, die sich nun auch triumphierend von mir aufbaute. „Los, hinknien!”, bellte sie mich an. Ich glaubte, nicht recht zu hören und schaute Marisa etwas ratlos an. „Na los, Sie haben gehört, was Ihnen Frau Konrad befohlen hat. Wir wollen mal testen, ob sie uns noch den nötigen Gehorsam entgegen bringen. Also hinknien, aber sofort”, kommandierte Marisa in schneidendem Ton. Oh, was hätte ich mit diesen Weibern in diesem Moment gern angestellt. Ich — auf Knien? Nein niemals! „Sehen Sie, Frau Konrad. Er rebelliert, unser unartiger Junge. Was machen wir denn da?”, sagte Marisa mit höchst sarkastischem Unterton. „Da werden wir ihn aber ganz hübsch bestrafen müssen. Ein paar Hiebe mit dem Stöckchen dürften da nicht ausreichen. Er braucht die volle Packung”, entgegnete Frau Konrad mit leuchtenden Augen. Oh nein, nicht schon wieder. Wenn sich diese sadistische Furie zum Höhepunkt peitschen sollte, wären die Schmerzen tagelang unerträglich. Ich sah ein, dass weiterer Widerstand zwecklos gewesen wäre und sank wortlos auf die Knie. „Na also, geht doch”, sagte Marisa befriedigt „Und jetzt stehen Sie wieder auf….. Brav”. Und dann folgten die Befehle der Chefin im Stakkato: Hinknien, aufstehen, hinknien, aufstehen, hinknien, aufstehen. Minutenlang musste ich vor den beiden Weibern den Hampelmann geben.

Als sie mit dieser Demütigung am Ende waren, befahl mich Marisa an einen kleinen Tisch. „Wir wollen doch, dass Sie Ihre Lektion lernen. Sie schreiben jetzt 500 Mal ‚Ich darf das Camp nicht ohne Genehmigung verlassen’. Und damit sie es sich einprägen, sprechen sie den Satz jedes Mal nach, wenn sie ihn aufschreiben. Anschließend schreiben sie 500 Mal ‚Ich bitte Frau Konrad um eine angemessene Bestrafung'”. Wie ein Schuljunge führte ich in den folgenden Stunden die Strafarbeiten aus — unter abwechselnder Beobachtung von Marisa und Frau Konrad.

* * * Ich saß wieder in meiner engen, fensterlosen Zelle und sah den jungen Wärterinnen nach, die aufreizend gekleidet durch die Korridore schlenderten und sich ihre nächsten Opfer aussuchten. Seit meiner Demütigung durch Marisa und Frau Konrad waren schon ein paar Tage vergangen. Die beiden Chefinnen hatten mir zwar zehn zusätzliche Straftage hier im Camp aufgelegt, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass ich mit weitergehenden Sanktionen zu rechnen habe. Mir war klar, dass die Damen mal wieder den Rohrstock tanzen lassen wollten. Frau Konrad liebte es aber, den Delinquenten tagelang über die Höhe seiner Strafe im Unklaren zu lassen. Zunächst musste man sich einer „Vernehmung” durch ihre Assistentinnen unterziehen, die anschließend ein bestimmtes Strafmaß vorschlugen, das die Konrad üblicherweise zusätzlich verschärfte. Diese „Vernehmung” stand mir unmittelbar denizli escort bevor. Und als ich noch darüber nachdachte, wie ich meine Peinigerinnen vielleicht etwas milder stimmen könnte, öffnete Katja energisch die Zellentür. „Los! Aufstehen! Wir werden Sie jetzt vernehmen. Ab ins Büro”, herrschte sie mich an. Mit ihrem Gummiknüppel schlug sie kräftig auf meine Oberschenkel: „Na los, etwas sportlicher. Oder soll ich Ihnen Beine machen?”

Wer Katja sah und sie noch nie als herrische Aufseherin erlebt hatte, hielt sie vermutlich für ein sympathisches Mädel. Sie war etwa Ende 20, hatte ein sanftes Lächeln, die schulterlangen braunen Haare umschmeichelten ihr hübsches Gesicht. Sie trug hautenge Jeans-Leggings, schwarze Stiefeletten und eine lila Longbluse. An ihrem rechten Handgelenk klapperten überdimensionierte Armreife, mit der rechten Hand spielte sie mit dem Gummiknüppel. Genüsslich lächelnd trieb sie mich durch die langen Korridore in das „Vernehmungszimmer”, wo sich bereits zwei ihrer Kolleginnen auf meine würdelose Vorführung freuten: Barbara, eine attraktive Mittvierzigerin, die offiziell den Titel „Strafreferentin” führte und eigentlich das Amt einer von den Weisungen der Camp-Leitung unabhängigen „Richterin” bekleidete. Tatsächlich aber war sie eine enge Freundin von Frau Konrad. Und es wurde erzählt, sie habe — kaum im Amt — nicht nur die Strafen drastisch erhöht, sondern zwei Sträflinge wie im Rausch mit der Reitpeitsche erzogen. Schöne Aussichten, dachte ich und mustere Frau Barbara. Sie trug ein kurzes, schwarz-weißes Kleid, dessen Ausschnitt tiefe Einblicke gewährte, und schwarze, kniehohe Stiefel. Dritte im Bunde war die blutjunge Vesna mit ihrer blonden Löwenmähne, gerade mal 20 Jahre alt und „Strafreferentin zur Ausbildung”. Sie trug ein silberfarbenes Longshirt, darunter Dreiviertel-Leggings mit geilen Schnüren über den Knöcheln und scharfe High Heels. Ein wahrhaft fesselnder Anblick. Doch Katja riss mich aus meinen Tagträumen: „Los, hinsetzen!”, kommandierte sie und drückte mich unsanft auf einen Holzstuhl, während sie selbst auf einem Ledersessel Platz nahm und befriedigt verfolgte, wie ich mit erkennbarem Widerwillen ihren Befehlen nachkam. Barbara blätterte gelangweilt in den Strafakten.

Vesna bewegte effektvoll ihren Traumbody zu mir herüber, schaute mir lüstern in die Augen: „So, mein Freund. Dann werde ich sie mal fixieren, damit sie uns nicht davon laufen”, hauchte sie. „Jetzt schön brav die Hände auf den Rücken”. Vesna zückte die Handschellen. Und schon spürte ich das kalte Metall um meine Handgelenke. Dann beugte sich die blonde Schönheit nach vorn, ging langsam in die Hocke und legte mir Fußschellen an. Ich spürte ihre prallen Brüste an meinen Oberschenkeln und atmete den betörenden Duft der Lady. Barbara und Katja schauten ihrer Kollegin begeistert bei der Arbeit zu. „So, der läuft uns nicht davon”, sagte Vesna und kicherte albern. Sie strich sich mit beiden Händen über ihren Po, der fast aus den hautengen Leggings platzte. „Jetzt könnten wir ihn sogar ein bisschen foltern. Aber nur ein bisschen, schließlich sind wir ja lieb zu unseren Sträflingen”. Frau Barbara lachte lauthals — und auch Katja verfolgte das Geschehen erwartungsvoll mit geröteten Wangen.

Ich konnte mich kaum noch beherrschen vor Geilheit. Ich saß gefesselt auf meinem Stuhl, die scharfe Blondine umkreiste mich mit langsamen Schritten, Katja streichelte ihre Reitpeitsche, und Barbara studierte immer noch breit grinsend die Strafakte.

* * *

Über eine Stunde war ich den Weibern ausgeliefert, musste pseudopsychologische Tests über mich ergehen lassen und diskriminierende Fragen beantworten: „Wann haben Sie das letzte Mal mastubiert?”, „Macht es sie an, wenn sie von einer Frau gezüchtigt werden?”, „Welche Strafe würden Sie sich selbst auferlegen?” und weiterer Unsinn. Nach einstündiger Psychofolter verkündete Barbara mit selbstgefälligen Gesten das Strafmaß: „Über die von Frau Konrad bereits verhängten Sanktionen hinaus erlege ich ihnen 30 Hiebe mit dem Stöckchen als Disziplinarstrafe auf, außerdem 24 Stunden Dunkelkerker und 10 Stunden Strafsport. Frau Vesna wird die Züchtigung morgen früh um 9 Uhr vollziehen. Sie melden sich pünktlich um 8.50 Uhr bei ihr, verstanden?”. Das Strafmaß hatte mir fast die Sprache verschlagen. Um aber Schlimmeres zu verhindern, presse ich ein „Jawohl, Frau Strafreferentin, ich habe sie verstanden” hervor.

Triumphierend verließen die drei Weiber den Raum und ließen mich gefesselt zurück. Eine halbe Stunde mag ich da gesessen haben, als ich endlich energische Frauenschritte hörte. Marisa öffnete die Tür. In ihrer Begleitung eine große, elegante Dame im klassischen Hosenanzug. „Das ist Frau Sabine Fröhlich”, stellte mir Marisa überraschend freundlich die Dame vor. „Frau Fröhlich wird in den nächsten Tagen den Vollzug ihrer Kerkerstrafe und den Strafsport überwachsen”, dozierte Marisa. „Und du weißt ja, Sabine. Die Kerle brauchen hier die harte Tour”.

Die hochgewachsene Dame strich sich mit einer fahrigen Handbewegung durch ihre langen schwarzen Haare und kreischte fast schon hysterisch: „Ohhhh, jaaa! Hahaha! Da sind wir mal g-a-n-z streng mit den Kerlen. Aber so etwas von streng….!” diyarbakır escort

Alberne Kühe, dachte ich. Offenkundig konnte die Neue Gedanken lesen, denn schon drohte mir weiteres Ungemach: „Och, ist er nicht süß? So wir er dasitzt auf seinem Holzstuhl. Gefesselt. Und morgen wird Vesna ihm noch sein Popöchen versohlen. Ich glaube, ich lasse ihn noch ein bisschen hier schmoren. Das tut ihm gut”, säuselte Sabine. „Gute Idee, dann kann er in aller Ruhe über seine Sünden nachdenken”, stachelte Marisa ihre Kollegin auf, die mir nun noch mit ihrem Schal die Augen verband. Völlig hilflos saß ich vor den beiden Damen, ihrer sadistischen Lust ausgeliefert. Doch ich rebellierte nicht, sondern genoss diese knisternde Erotik. Ich konnte nichts mehr sehen, dafür nahm ich die Stimmen meiner Peinigerinnen umso intensiver wahr. Vor allem Marisas Stimme klang unwahrscheinlich erotisch. Wie von einem Schüttelfrost erfasst, begann ich vor Erregung zu vibrieren. „Welche Strafe hat ihm Barbara aufgebrummt”, fragte die Chefin ihre Mitarbeiterin. „Hier steht’s, Marisa, 30 Hiebe und 24 Stunden Dunkelarrest”.

Marisa begann laut zu lachen. „Da war der Strafausschuss aber sehr gnädig, mein Lieber”, rief sie mir zu. „Und Sabine, nichts gegen Vesna. Aber ich will, dass Frau Konrad die Züchtigung vollzieht. Sie hat mich ausdrücklich darum gebeten”. „OK, Chefin. Ich sag’ ihr Bescheid. Wir haben den Vollzug der Strafe für 9 Uhr vorgesehen”. „Ist gut Sabine, ich werde auch dabei sein”. Marisa schien das Zimmer verlassen zu haben. Nun war ich allein mit Sabine. Auch wenn ich nichts sah, spürte ich ihre Blicke, hörte das „Klack-Klack” ihrer Stiefeletten-Absätze, während sie durch den Raum lief, und das Knarzen des alten Ledersessels, wenn sie sich setzte, um sich am Anblick ihres hilflosen Opfers zu weiden. Wieder nahm ich wahr, dass sie sich mir näherte. Sie stand hinter mir, legte beide Hände auf meine Schultern und begann meinen Nacken zu massieren. „Eigentlich sind sie ja ganz sympathisch,” meinte sie plötzlich. Ich war mehr als überrascht ob solch unverhoffter menschlicher Regungen. „Tut mir echt leid, dass sie morgen den Rohrstock spüren müssen. Und dann auch noch unter der Konrad. Und die Marisa ist auch nicht besser. Die sitzen in der Kantine zusammen und geilen sich auf, indem sie sich gegenseitig von ihren Bestrafungsorgien berichten. Wenn ich ihnen ein Tipp geben darf: Seien sie trotz allem nett zu der Konrad. Die Alte ist geil bis zum Anschlag. Und wenn es ihr ein Kerl mal so richtig besorgt, kann er hier auf ein erträgliches Leben hoffen. Falls sie es sogar in Marisas Bettchen schaffen, steht ihnen der Weg in die Belle Etage offen. ‚Marisas Hengste’ müssen nicht in finsteren Kerkerzellen brummen, sondern in gemütlichen Gästezimmern, die nicht einmal abgeschlossen werden. Und Strafen müssen sie auch nicht fürchten, solange sie den Ansprüchen der Chefin gerecht werden”.

„Warum erzählen sie mir das alles?”, fragte ich verwundert und witterte eine gemeine Falle. Sabine nahm mir die Augenbinde ab, ich war für Sekunden geblendet vom gleißenden Licht im „Vernehmungszimmer”. Die Dame stellte sich breitbeinig vor mir auf, schaute mich taxierend an: „Weil ich ein nettes Mädchen bin”, flötete Sabine. „Nein, sie passen ganz gut ins Beuteschema der beiden Damen. Seien Sie auf der Hut. Wenn sie als potenzieller ‚Hengst’ ausgewählt wurden und als Sexsklave nicht willig sind, werden sie grausam unter der Knute der beiden Furien zu leiden haben. Vor allem Marisa ist in ihrer Rachsucht äußerst kreativ”.

* * *

Ich hatte eine unruhige Nacht verbracht, getrieben von einer seltsamen Mischung widerstreitender Gefühle. Da war die Furcht vor der mir am nächsten Morgen bevorstehenden Züchtigung, die Wut angesichts der damit verbundenen Demütigung. Aber da war auch der erregende Gedanke, mich meinen gestrengen Herrinnen völlig unterordnen zu müssen und von ihnen lustvoll bestraft zu werden. Die Aussicht auf Hiebe von zarter Hand machte mich fix und fertig.

Es mag kurz vor neun Uhr gewesen sein, als Frau Fröhlich mich in meiner Zelle abholte. Wieder trug sie einen strengen Hosenanzug mit tailliertem Blazer, ihre Füßchen steckten in braunen Schnürstiefeletten. Mit ihrem rechten Fuß versetzte sie mir unversehens einen Tritt gegen den linken Unterschenkel. Keine Spur mehr von der Freundlichkeit des vergangenen Abends. „Los, aufstehen und ausziehen”, kommandierte sie mit mürrischer Miene. „Ausziehen…?”, erlaubte ich mir schüchtern nachzufragen. „Selbstverständlich. Alles ausziehen. Sie sollen schließlich die Schläge pur spüren”. Ich war geschockt. Nackt — vor diesen Weibern? „OK, wir sind hier nicht im Kindergarten. Ich zähle bis drei — und dann stehen sie splitterfasernackt vor mir. Eins…, zwei….drei!”. Ich widersetzte mich den provozierenden Befehlen dieser Tussi. „Also gut, wegen Ungehorsams erlege ich ihnen drei weitere Wochenenden Strafarrest auf!”, verkündete Sabine streng und machte sich Notizen. „Das kann nicht ihr Ernst sein”, protestierte ich. „Drei Wochenenden, das sind sechs Tage, nur weil ich mich nicht schnell genug ausgezogen habe….” Sabine fixierte mich mit ihren großen braunen Augen, knipste ein süßen Lächeln an und hauchte: „Irrtum, mein Lieber. Wegen Widerspruchs gibt’s noch eine kleine Zugabe: Sechs Stunden Stehkäfig. Und wenn sie sich nicht sofort ausziehen, bekommen sie von mir zusätzlich 30 Hiebe mit dem Stöckchen, sobald sich ihr Arsch von der ihnen gleich drohenden Tortur erholt hat. Ich werde ihnen den Ungehorsam schon austreiben”, herrschte sie mich an.

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